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Vorbeugung von Korruption: Neue Software, einfachere Verfahren

Eine neue Software soll die Prüfung der Einhaltung der Antikorruptionsbestimmungen einfacher machen. Sie wurde heute den Führungskräften der Landesverwaltung vorgestellt.

Die neue Software verspricht Erleichterungen bei der Durchführung der Antikorruptionskontrollen. Foto: LPA/Barbara Franzelin)

Die Durchführung der Korruptionskontrollen in der Landesverwaltung wird erleichtert. Und zwar dank einer neuen Software, die sämtliche Schritte hin zur Vergabe von Zuschüssen und zur Vereinbarung von Verträgen erfasst und durchleuchtet. Heute Vormittag (18. April) wurde diese den Ressortdirektoren und Abteilungsdirektoren des Landes präsentiert.

So wie es von den staatlichen Antikorruptionsbestimmungen vorgesehen ist, ermöglicht es das neue Programm den Führungskräften, korruptionsanfällige Verfahrensschritte einfacher zu ermitteln und zu erfassen, also solche, bei denen öffentlich Bedienstete großen Handlunsspielraum haben. Durch die Software wird die bisherige Vorgehensweise zur Erstellung des Antikorruptionsplanes der Verwaltung mit Mailverkehr und Excel-Anhängen überflüssig, die betroffenen Stellen können ihre Daten direkt im Programm austauschen.

"Damit kommen wir einen großen Schritt voran", unterstreicht Eros Magnago, Generalsekretär des Landes und Beauftragter für Antikorruption und Transparenz. "Wir erfüllen nicht nur die gesetzlichen Vorschriften in diesem Bereich, sondern können auch unsere Verfahrensschritte dort wo notwendig verbessern. Und das Ganze, ohne die Arbeitsbelastung noch zusätzlich zu erhöhen."

Das Antikorruptions- und Transparenz-Team des Landes, das beim Generalsekretariat angesiedelt ist und von Andrea Tezzele geleitet wird, steht den Landesbeamten bei der Einführung der neuen Software unterstützend zur Seite.

LPA

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